24-Stunden-Pflege für Menschen mit Behinderung
Menschen gelten nach dem Gesetz als behindert, wenn sie länger als sechs Monate unter körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen leiden. Dabei gilt als Beeinträchtigung, wenn der für das Lebensalter typische Zustand vom aktuellen Körper- und Gesundheitszustand abweicht. Schwerbehindert sind Menschen, bei denen vom zuständigen Versorgungsamt oder einer anderen Behörde ein GdB (Grad der Behinderung) von mindestens 50 festgestellt worden ist.
Was bedeutet 24 Stunden Pflege?
24-Stunden-Pflege“ oder „24-Stunden-Betreuung“ ist eine Betreuungskraft, die in derselben Wohnung oder im selben Haus wie die pflegebedürftige Person lebt. Sie ist also 24 Stunden vor Ort. Nur so ist eine umfassende Betreuung wie in einem Pflegeheim möglich. In der Regel kommen für eine 24-Std.-Pflege spezielle Pflegekräfte beziehungsweise Betreuungskräfte zum Einsatz.
Oft stellt eine solche Ganztagspflege die einzige Alternative zu einem Aufenthalt in einem Pflegeheim/Altenheim dar.
Was Sie wissen sollten:
Das Modell der 24-Stunden-Pflege wird immer populärer in der Seniorenbetreuung. Kein Wunder, schließlich bietet es viele Vorteile:
Leistungen der 24-Stunden-Betreuungskraft
Die Betreuungskräfte, die wir Ihnen für eine 24-Stunden-Pflege übersenden, übernehmen eine große Bandbreite an Leistungen im Alltag – von der Unterstützung bei Tätigkeiten wie dem An- und Auskleiden über das Einkaufen und die Zubereitung der Mahlzeiten bis zur Mobilisierung nach Anweisung von Therapeuten.
Außerdem sind unsere Pflegekräfte liebevolle Ansprechpartner, die gemeinsam mit der betreuten Person spazieren gehen, Gesellschaftsspiele spielen oder sie zu Arztterminen begleiten. Sie fördern die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit von pflegebedürftigen Personen und sorgen für das gute Gefühl, dass „jemand da ist“. Damit beugt eine 24-Stunden-Pflege auch Einsamkeit und Altersdepression vor.
Im Einzelnen übernehmen unsere Pflegekräfte im Rahmen einer 24-Std.-Pflege folgende Leistungen.
Vorteile von häuslichen Versorgungskonzepten
Menschen mit Behinderungen, mit Pflegebedürftigkeit haben das Recht, Maßnahmen zur Verbesserung ihres Lebensumfelds zu ergreifen. Die Pflegeversicherung zahlt im Bedarfsfall bis zu 4.000,00 € (Stand 2021) zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen, um die häusliche Pflege in einer Wohnung oder einem Haus zu erleichtern oder sogar zu ermöglichen. Auch hier geschieht dies im Rahmen einer möglichst selbstständigen Lebensführung für Bedürftige. Trotz Aufsicht oder pflegerischer Unterstützung. Gleichzeitig trägt diese Umstellungsmaßnahme auch dazu bei, in der sogenannten 24-Stunden-Betreuung die zu pflegenden Angehörigen oder Pflegekräfte zu entlasten.
Dabei lebt die jeweils eingesetzte Betreuungskraft für die Dauer ihres Arbeitseinsatzes mit bei dem behinderten Menschen im Haushalt und übernimmt flexibel die Aufgaben, die selbst nicht mehr bewerkstelligt werden können.
Hierzu gehören u.a. das Reinigen und Putzen der Wohnung, die Wäsche, die Einkäufe und auch das Zubereiten und Anreichen aller Mahlzeiten. Zusätzlich übernehmen die Betreuungskräfte aus der sog. 24 Stunden Betreuung bei Bedarf auch grundpflegerische Arbeiten, also beispielsweise beim Duschen, Waschen, Rasieren, Kämmen oder leisten auch Unterstützung beim Zubettgehen oder beim Toilettengang.
Nur Maßnahmen der medizinischen Fachpflege übernehmen die Betreuungskräfte nicht, wofür jedoch zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst engagiert werden kann.
Statt auf viele verschiedene Services und Dienstleistungen wie Essen auf Rädern oder Wäsche-Services zurückgreifen zu müssen, werden auch die hauswirtschaftlichen Arbeiten übernommen.
Aber auch das Wissen, dass mit Ausnahme der nach Absprache selbst zu überbrückenden Freizeit des Betreuungspersonals immer jemand vor Ort ist, stellt letztendlich eine nicht zu unterschätzende Entlastung dar.
In Stichpunkten:
Grundversorgung
Aktivierende Pflege
Hauswirtschaftliche Aufgaben
Individuelle Betreuung
Das Modell der 24-Stunden-Pflege wird immer populärer in der Betreuung behinderter Menschen.
Kein Wunder, schließlich bietet es viele Vorteile:
Oft stellt eine solche Ganztagspflege die einzige Alternative zu einem Aufenthalt in einem Pflegeheim dar.
Was kostet eine 24 Stunden Pflegekraft?
Abhängig vom Pflegegrad stehen Angehörigen und Pflegebedürftigen Zuschüsse zu: Im Durchschnitt können Sie von Kosten zwischen etwa 2.700 und 3.200 Euro plus einer einmaligen Gebühr ausgehen. Dabei müssen Sie die Kosten für eine 24h-Pflege nicht alleine tragen. Der Staat hilft mit.
Deutsch Grundkenntnisse
2.700
ab/monatlich
Gute / Sehr gute Deutschkenntnisse Unsere Empfehlung
3.000
ab/monatlich
Mittlere Deutschkenntnisse
2.800
ab/monatlich
Abhängig vom Pflegegrad stehen Angehörigen und Pflegebedürftigen folgende Zuschüsse zu:
Im Durchschnitt können Sie von Kosten zwischen etwa 2050 und 2500 Euro plus einer einmaligen Gebühr ausgehen. Dabei müssen Sie die Kosten für eine 24h-Pflege nicht alleine tragen. Der Staat hilft mit.
Steuerliche Ermäßigungen im Rahmen einer 24-Stunden-Pflege
Zum Jahresende können im Rahmen der Steuererklärung Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden. Bis zu 20 Prozent von 20.000 Euro, also 4.000 Euro, sind steuerlich absetzbar.
Dazu zählen auch Pflegeleistungen. Außerdem können die Kosten als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden. Da hierbei eine Einzelfallbewertung unter Einbeziehung des jeweiligen Einkommens erfolgt, sollte die Unterstützung eines Steuerberaters in Anspruch genommen werden.
Sie wollen genau wissen, was Sie zahlen? Bei uns gibt es keine versteckten Kosten. Wir sagen Ihnen vorab, was Sie für Ihre 24-Stunden-Pflege bezahlen. Außerdem beraten wir Sie ausführlich zu Zuschüssen und Fördermöglichkeiten. Damit gute Pflege bezahlbar bleibt!
FAQ - Häufig gestellte Fragen
- Erledigung des Haushaltes (Kochen, Waschen, Putzen)
- Einkaufen
- Hilfe beim An- und Ausziehen
- Hilfe bei der täglichen Körperpflege
- Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
- Hilfe beim Toilettengang beziehungsweise bei der Inkontinenzversorgung
- Rufbereitschaft während der Nacht
- Begleitung zu Ärzten, Therapeuten und Behörden
- Förderung des geistigen und körperlichen Zustandes durch tägliche Spaziergänge, leichte Übungen nach Anleitung der Therapeuten und
- Ärzte sowie gemeinsame Spiele
- Es gibt keine festen Vertragslaufzeiten.
- Die Kündigungsfrist für die 24-Stunden-Pflege beträgt 14 Tage und die Kündigung muss schriftlich erfolgen.
- ein eigenes möbliertes Zimmer für die Pflegekraft
- Mitbenutzung des Badezimmers
- Verpflegung
- Internetzugang, um mit der Familie im Heimatland Kontakt zu halten
- teilstationäre Tagespflege oder Nachtpflege,
- Kurzzeitpflege,
- Leistungen für den ambulanten Pflegedienst im Bereich der Selbstversorgung für Personen in den Pflegegraden 2 – 5 *,
- Leistungen für Pflegedienste im Bereich der Körperpflege für Personen mit dem Pflegegrad 1 **
- sowie Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI (niedrigschwellige Entlastungsleistungen / niedrigschwellige Angebote) abgerechnet werden.
Ihre Zufriedenheit ist unsere beste Referenz:
Standorte
Ulmer-Pflege24 GmbH
Frankenstraße 6/1
89601 Schelklingen
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