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Kosten und Arbeitsmodelle der 24 Stunden Pflege

Welches Arbeitsmodell ist das richtige für Sie?

Grundsätzlich bieten wir drei Möglichkeiten an, Ihre Betreuungskraft zu beschäftigen. Das Entsendesmodell über osteuropäische Partneragenturen (üblich bei allen Vermittlungsagenturen), das Gewerbemodell mit einer selbstständigen Betreuungskraft. Ebenso gibt es die Möglichkeit die Betreuerin direkt anzustellen, das aber mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist.

Wir beraten Sie gerne über die für Sie beste Variante.

Das Entsendemodell nach A1

Um die Organisation der Pflege, die Zahlung von Sozialabgaben für Betreuer und die Anreise der Pflegekraft kümmert sich unsere Partneragentur in Zusammenarbeit mit uns. Im Rahmen des Entsendegesetzes von Pflegepersonal findet ebenso die A1-Bescheinigung ihren Einsatz. Der gesetzliche Mindestlohn ist mindestens zu entrichten sowie die gesetzlich vorgeschriebene maximale Arbeitszeit nicht zu überschreiten.

Die Kosten liegen bei ca. bei 2.500 € bis 3300€.

Das Gewerbemodell

Wir übernehmen die Vermittlung und alle Aufgaben rum die Selbstständigkeit der Betreuer wie beispielswiese die Buchhaltung, Rechnungsstellung und die Behördengänge.

Die Betreuungskräfte sind vollumfänglich versichert.

An den Mindestlohn muss sich hier nicht gehalten werden, der Betreuer entscheidet dies gemeinsam mit dem Kunden.

Im Krankheitsfall sind die Ausfallzeiten der Betreuer nicht vom Kunden
zu bezahlen.

Urlaub wird nicht vom Kunden bezahlt.

Hier liegen die monatlichen Kosten ca. bei 2100€ und 3200€.

Das Arbeitgebermodell (direkte Anstellung)

Der Kunde stellt die Betreuer mit einem Arbeitsvertrag direkt an. Er fungiert als Arbeitgeber mit allen Rechten und Pflichten. Als Arbeitgeber sind sie verpflichtet, Lohn- und Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten, Lohnfortzahlungen im Falle einer Krankheit zu leisten, einen bezahlten Jahresurlaub zu gewähren und die Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeiten zu überwachen.

Die Kosten belaufen sich zwischen 4000€ und 5500€.

Grundsätzlich belaufen sich die monatlichen Kosten für die 24 Stunden Betreuung mit osteuropäischem Personal bei ca. 2.100€ pro Monat.

Die Kosten richten sich nach dem Pflegegrad, Pflegeaufwand, persönlichen Pflegeerfahrungen der Betreuungskraft und deren Deutschkenntnissen.

Nach einer gemeinsamen Bedarfsanalyse, bei der wir alle notwendigen Patientendaten erheben, erhalten Sie mindestens zwei verschieden Personalvorschläge für die 24h-Pflege zu Hause. Gemeinsam mit Ihrer Familie und mit unserer Unterstützung können Sie dann die optimale Pflegekraft auswählen.

Welche Zuschüsse erhalten Sie für die 24H-Pflege?

Abhängig vom Pflegegrad stehen Angehörigen und Pflegebedürftigen Zuschüsse zu:

Pflegegeld:
Jeder erhält nach der Einstufung monatlichen Betrag bei häuslicher Pflege. Dieser Betrag wird nicht automatisch von dem monatlichen Betrag er 24-Stunden Pflege abgezogen. Sondern dieser Betrag wird auf Konto überwiesen und ist dieser Betrag für die häusliche Pflege. Dieses Pflegegeld können Sie selbstverständlich für die 24-Stunden Pflege verwenden. Einen direkten Zuschuss für eine 24-Stunden Pflege gibt es von dem Pflegekassen zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Verhinderungspflegegeld:
Für Verhinderungspflege zahlen Pflegekassen einen Zuschuss von bis zu 1612€ jährlich. Hintergrund hierfür ist, wenn eine Pflegeperson wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen verhindert ist, stell die Pflegekasse diesen Betrag bis zu 1612€ zur Verfügung.

Voraussetzung hierfür ist bei den meisten Pflegekassen, dass der Pflegebedürftige vor der erstmaligen Verhinderung 6 Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt wurde.

Wir empfehlen Ihnen auch hier mit der Pflegekasse zu sprechen und die Situation genau zu schildern.

Haushaltsnahe Dienstleistungen (steuerlich):
Außerdem können Sie noch Kosten für eine 24-Stunden Betreuung auch steuerlich geltend zu machen. Hierbei kann ein Betrag bis zu 4000 € jährlich geltend gemacht werden im Rahmen der Haushaltnahen Dienstleistungen.

Pflegemittel:
Ab Pflegegrad 1 erstattet die Pflegekasse bis zu 40 Euro pro Monat für Hilfsmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, z. B. für Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Inkontinenzmaterial oder Betteinlagen

Entlastungsbetrag:
Unabhängig vom Pflegegrad erhalten alle Pflegebedürftigen, die zu Hause betreut werden, zusätzlich einen sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro pro Monat. Er kann für die hauswirtschaftliche Versorgung im Alltag benutzt werden, aber nicht für eine 24-Stunden-Pflege.

Der Entlastungsbetrag ist keine Pauschale, er dient nur zur Deckung tatsächlich angefallener und nachgewiesener Aufwendungen. Leistungen, die Sie in Anspruch nehmen, müssen nach dem jeweiligen Landesrecht anerkannt sein.

Kurzzeitpflege:
Sie können eine Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen, wenn Sie nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer Reha Ihres Angehörigen etwas Zeit brauchen, um die Pflege zu Hause zu organisieren. Kurzzeitpflege bedeutet eine vorübergehende stationäre Versorgung, z.B. in einem Pflegeheim.

Bei der Pflegekasse haben Sie die Möglichkeit einen Antrag auf Auszahlung des Kurzzeitpflegegeldes zu stellen, insofern die Kurzzeitpflege nicht im jeweiligen Kalenderjahr ausgeschöpft wurde. Dies sind 50% der Verhinderungspflege, maximal 806 Euro im Kalenderjahr. Das bedeutet: Zusätzlich zu den 1.612 Euro Verhinderungspflege können noch bis zu 806 Euro aus der Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden, also insgesamt maximal 2.418 Euro. Dieser Anspruch gilt für Personen mit Pflegegrad 2 bis 5.

Haben Sie schon auf unsere Homepage den Kostenrechner gesehen?

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