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Wie viel Netto für 24 Stunden Betreuungskräfte?

Verdienst 24h Betreuer
  1. 24 Stunden Betreuer nach dem Entsendungsmodell (A1 über osteuropäische Partneragenturen)
    Ab dem 11. April 2022 gibt es in Deutschland einen Mindestlohn für ungelernte Pflegehilfskräfte in Höhe von 12,41 Euro pro Stunde einheitlich in Ost- und Westdeutschland.
  2. Selbstständige gewerbetreibende 24 Stunden Betreuer Gewerbeanmeldung und Organisation durch die Ulmer-Pflege24 GmbH)
    Gewerbetreibende Betreuer unterliegen keinem Mindestlohn, sie können ihre Stundensätze individuell bestimmen.

Wie viel verdient eine 24 Stunden Betreuungskraft?

Eine Betreuungskraft bzw. Alltagsbegleiter mit weniger als 3 Jahren Berufserfahrung startet mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von ca. 1.400 € netto pro Monat. Mit 3-5 Jahren Erfahrung und mittleren Deutschkenntnissen steigt der Lohn der 24 Stunden Betreuer auf etwa 1.800 €, während eine Betreuungskraft mit mehr als 5 Jahren Berufspraxis und guten Deutschkenntnissen eine Vergütung von ca. 2.100 €-2.500 € erwarten kann. Die Höhe des Entgeltes ist selbstverständlich auch von der Pflegeintensität beim Kunden abhängig.
Zum Nettoentgelt müssen Nebenkosten von 680-850 Euro monatlich addiert werden.
Der monatliche Gesamtpreis für den Kunden ergibt sich somit aus dem Nettoentgelt und den Nebenkosten.
Eine Preistabelle sowie einen Kostenrechner finden Sie bei uns auf der Homepage.
Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn für ausgebildete Pflegekräfte?
Die jeweiligen Mindestlöhne für Fachkräfte, einjährig ausgebildete Pflegekräfte sowie für angelernte Pflegehilfskräfte sollen bis 2025 um 12,3 bis 13,8 Prozent steigen. Der Mindestlohn sichere eine Untergrenze, die die jahrelang praktizierte Ausbeutung in kommerziellen Pflegeunternehmen verhindere.
Seit dem 1. Januar 2024 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 12,41 Euro brutto in der Stunde.
Im Jahr 2025 steigt die unterste Lohngrenze auf 12,82 Euro.
Der Mindestlohn für Pflegekräfte in Deutschland wird in zwei Schritten erhöht. Ab dem 1. Mai 2024 und dem 1. Juli 2025 steigen die Mindestlöhne insgesamt um bis zu 14 Prozent. Die genauen Beträge sind nach Qualifikationsstufen gestaffelt und gelten einheitlich im gesamten Bundesgebiet:

Für Pflegehilfskräfte:
 Ab 1. Mai 2024: 15,50 Euro pro Stunde
 Ab 1. Juli 2025: 16,10 Euro pro Stunde
• Für qualifizierte Pflegehilfskräfte (mit mindestens einjähriger Ausbildung und entsprechender Tätigkeit):
 Ab 1. Mai 2024: 16,50 Euro pro Stunde
 Ab 1. Juli 2025: 17,35 Euro pro Stunde
• Für Pflegefachkräfte:
 Ab 1. Mai 2024: 19,50 Euro pro Stunde
 Ab 1. Juli 2025: 20,50 Euro pro Stunde

Diese Regelungen gelten für rund 1,3 Millionen Beschäftigte in der Pflege. Zusätzlich haben Beschäftigte in der Altenpflege einen Anspruch auf zusätzlichen bezahlten Urlaub über den gesetzlichen Urlaubsanspruch hinaus1. Bitte beachten Sie, dass diese Informationen auf der Sechsten Pflegearbeitsbedingungen-Verordnung vom 28. November 2023 basieren, die zum 1. Februar 2024 in Kraft tritt.
Der spezielle Pflegemindestlohn gilt nicht in allen Bereichen.
In Privathaushalten beispielsweise gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von aktuell 12,41 Euro pro Stunde.

Quellen:
Was verdient eine Betreuungskraft? (Gehalt 2024) (jobted.com)
Mindestlohn für Pflegekräfte soll steigen | Bundesregierung

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