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Woran erkennt man erste Anzeichen von Demenz?

Demenz ist eine fortschreitende Krankheit, die verschiedene Symptome verursachen kann. Die Symptome können je nach Art der Demenz variieren, aber hier sind einige häufige Anzeichen, auf die man achten sollte.

Gedächtnisverlust: Eine der ersten und häufigsten Anzeichen von Demenz ist der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses. Betroffene Personen können sich nicht mehr an kürzlich erlebte Ereignisse oder Informationen erinnern oder häufiges Vergessen von Terminen und Namen.

Verwirrung und Desorientierung: Menschen mit Demenz können sich desorientiert fühlen und Schwierigkeiten haben, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden. Sie können vergessen, wo sie sind, wie sie dorthin gekommen sind oder was sie dort tun.

Sprach- und Kommunikationsprobleme: Betroffene können Schwierigkeiten haben, sich auszudrücken oder Gesprächen zu folgen. Sie können Probleme haben, Wörter zu finden oder zusammenhängende Sätze zu bilden.

Veränderungen im Verhalten: Menschen mit Demenz können Verhaltensänderungen aufweisen, wie z.B. Reizbarkeit, Aggressivität, Rückzug oder apathisches Verhalten.

Verlust von Alltagsfähigkeiten: Betroffene können Schwierigkeiten haben, alltägliche Aufgaben wie Anziehen, Essen oder Körperpflege selbstständig zu erledigen.

Verlust von Urteilsvermögen: Menschen mit Demenz können Schwierigkeiten haben, rationale Entscheidungen zu treffen oder Risiken angemessen einzuschätzen.

Sowie Probleme beim Planen und Organisieren von Aufgaben oder Verlust von Interesse an früheren Hobbys oder Aktivitäten.

Eine 24-Stunden-Betreuung für eine Person mit Demenz erfordert eine sorgfältige Planung und Organisation, um sicherzustellen, dass die betroffene Person die bestmögliche Betreuung und Unterstützung erhält. Es kann hilfreich sein, professionelle Beratung und Unterstützung von Fachkräften in Anspruch zu nehmen, um die bestmögliche Betreuungssituation zu schaffen.

Hier sind einige Schritte, die man unternehmen kann:

Suche ärztliche Hilfe: Vereinbare einen Termin bei einem Arzt oder einer Ärztin, um die Symptome deiner Mama abklären zu lassen. Der Arzt kann eine Diagnose stellen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten empfehlen.

Informiere dich über die Krankheit: Lerne mehr über Demenz und die damit verbundenen Herausforderungen. Informiere dich über die Symptome, den Verlauf der Krankheit und mögliche Behandlungsoptionen.

Hole dir Unterstützung: Sprich mit anderen Familienmitgliedern, Freunden oder professionellen Betreuern über die Situation. Es kann hilfreich sein, sich mit anderen auszutauschen und Unterstützung zu erhalten.

Schaffe eine sichere Umgebung: Passe die Umgebung in der Wohnung oder im Haus deiner Angehörigen an, um Unfälle zu vermeiden und ihre Sicherheit zu gewährleisten. Entferne potenzielle Gefahrenquellen und sorge für eine klare und übersichtliche Einrichtung.

Biete emotionalen Beistand: Sei für deine Angehörigen da und zeige Verständnis und Geduld. Auch wenn es schwer ist, versuche, ruhig und einfühlsam zu bleiben und ihr in dieser schwierigen Zeit beizustehen.

Suche professionelle Hilfe: Überlege, ob es sinnvoll ist, Betreuung oder Pflege für deine Angehörigen in Anspruch zu nehmen. Es gibt verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten wie Tagespflege, 24 Stunden Betreuung oder stationäre Pflegeeinrichtungen.

Kommunikation fördern: Ermutige die Betreuungskräfte, eine offene Kommunikation mit der betroffenen Person aufrechtzuerhalten und deren Bedürfnisse und Wünsche zu respektieren. Es ist wichtig, dass die Betreuungskräfte einfühlsam und verständnisvoll sind und sich aktiv um die emotionale und soziale Unterstützung der betroffenen Person bemühen.

Regelmäßige Absprachen treffen: Halte regelmäßige Absprachen mit den Betreuungskräften, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der betroffenen Person angemessen erfüllt werden und um eventuelle Probleme oder Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und anzusprechen.

Aktiv bleiben: Es ist wichtig, trotz der Demenz-Diagnose aktiv zu bleiben und soziale Kontakte zu pflegen. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und geistige Aktivitäten können dazu beitragen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Es ist wichtig, Unterstützung von Familie, Freunden und professionellen Helfern anzunehmen und sich nicht allein mit der Erkrankung zu fühlen. Durch eine gute Betreuung und die richtige Unterstützung können viele Menschen mit Demenz auch weiterhin ein erfülltes Leben führen.

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